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Etappe 1 von Zierenberg zum Firnsbachtal

Der Habichtswaldsteig beginnt auf dem von schönen Fachwerkhäusern umsäumten Zierenberger Marktplatz, darunter das älteste als Fachwerk erbaute Rathaus Hessens.


  Aufstieg   Länge   Dauer
700 m 23 km 6 h
Startpunkt der Tour

Markplatz, Zierenberg

Zielpunkt der Tour

Firnsbachtal, Schauenburg

Wegpunkte

Turm auf dem Schreckenberg, Blaue Steine, Helfensteine, Igelsburg, Silbersee, Herkules

Märchenrastplätze: Riesenharfe am Alpenpfad bei Zierenberg, Pendelbaum am Silbersee bei Habichtswald, Riesenbank an der Herkuleshute


Er führt durch verwinkelte Gassen hinaus Richtung Schreckenberg, dessen Turm lockt und dessen Blockhalden den Aufstieg abenteuerlich gestalten. Ein großes Basaltschuttfeld, die blauen Steine, wird mehrfach gequert und erfordert ein wenig Trittsicherheit. Vom Turm des Schreckenberges (460 m) überblicken Sie ca. 2/3 des gesamten Habichtswaldsteiges – das gesamte Dörnbergmassiv und den südliche Habichtswald mit Essigturm bei Kassel und seine westlichen Waldkuppen.
Schon jetzt zeigt der Weg seine Vielfalt im Pflanzenbewuchs. Lindenbestände wechseln mit Mischkulturen aus Ahorn, Buche, Hainbuche, Esche und Buchenhochwald.
Der Alpenpfad führt auf den Dörnberg durch Wacholderbestände und frühsommerliche Orchideenblüte. Über die Wiesenflächen des Segelflugplatzes gelangt man zum Naturparkzentrum Habichtswald, das mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen immer ein lohnendes Ziel ist. Zwei Cafés laden zur Wanderpause ein. Bei Flugbetrieb ist eine Umleitung über das Café Friedrichstein und ein Stück der Extratour H2 empfohlen. Diese ist mit einem purpurnen Punkt gekennzeichnet. Die Segelflieger lassen aber ein bewandern der Fläche auch bei Flugbetrieb zu und kennzeichnen nicht zu betretende Bereiche deutlich. Das Flugfeld ist im Sommer eine Hute und daher kann es immer mal zu verdrehten Pfosten durch Kühe kommen.
Hinter den Gebäuden des Segelflugvereins vorbei führt der Weg über die Helfensteine, eine ehemalige keltische Kultstätte, hinauf zu den Wallanlagen des Dörnbergs, Zeichen einer ehemaligen Chattensiedlung. Die Aussicht vom 601 m hohen Dörnbergplateau ist atemberaubend. Idyllische Waldpfade und einzelne breitere Wege führen in Serpentinen hinab ins Tal und gleich nach Überquerung einer Bundesstraße, z.T. gesäumt von alten Obstbäumen und Feldhecken wieder in den schattenspendenden Wald. Sanft geht es bergauf zum ehemaligen Gasthaus Igelsburg und zum dahinter liegenden Silbersee.
Sie erreichen den Märchenrastplatz „Pendelbaum“. Fühlen Sie hier die Leichtigkeit und Freiheit in luftiger Höhe. Eine Grillanlage lädt zur Pause ein. Hier ist eine Voranmeldung der Nutzung erforderlich unter Tel. +49 561 35315 nötig. Der Steig umrundet einen ehemaligen, riesigen Basaltsteinbruch, führt über Waldpfade zur Herkuleshute, um eine Viehweide auf weichen Wiesenwegen zu durchqueren. Hier am Waldrand genießen Sie auf der Baumelbank den Sonnenuntergang. Lassen Sie Ihre Seele und Beine baumeln.
Der Herkules, das Wahrzeichen Kassels und das Tor zum größten europäischen Bergpark, ist magischer Anziehungspunkt und belohnt von dort mit einer grandiosen Aussicht über die Kaskaden des Bergparks sowie das Schloss Wilhelmshöhe auf Kassel. Erfrischungspausen bieten sich hier am Herkules oder im Firnsbachtal an. Entlang eines Golfplatzes gelangen Sie zur Talstraße und weiter über Wiesen- und Waldrandwege das Firnsbachtal.
Vom Waldgasthof Herbsthäuschen führt ein steiler Abstieg in eine kleine Schlucht, die von „Basaltflöten“, kristallin erstarrtes Lavagestein, begrenzt wird. Auf dem glatten Basaltgeröll ist besonders bei feuchtem Wetter Trittsicherheit erforderlich.
Am Wanderparkplatz im Firnsbachtal angekommen beenden Sie Ihren 1. Tag auf den Schwingen des Habichts. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Firnsbachtal oder auch in Kassel, wenn man den Weg schon am Herkules unterbricht.

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